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Der Märchenkoch
Claudio Melis hat sich in Bozen einen Stern erkocht, nach nur einem Jahr. Er hat immer ein Strahlen im Gesicht. Was macht ihn so froh?
Georg Mair | 12. Dez 2018 | ff 50/2018
„Ich habe noch nie in meinem Leben gearbeitet. Was ich tue, ist Teil meines Lebens, meines Daseins.“ Claudio Melis

Foto: Alexander Alber

Er setzt sich hin und sprudelt los wie eine Flasche Mineralwasser, die vor dem Öffnen geschüttelt wurde. Er sieht ein bisschen aus wie Gimli, der Zwerg in „Herr der Ringe“. Klein, ein wenig stämmig, Zauselbart. Zuerst verschränkt er die starken Arme vor der Brust, als wollte er sagen: Komm schon, frag, ich hab nicht viel Zeit.
Claudio Melis, 46, hat immer ein Strahlen im Gesicht. Er sieht so aus, als könne er mit seiner Begeisterung einen dunklen Raum erhellen. „Ich habe noch nie in meinem Leben gearbeitet“, sagt er, „was ich tue, ist Teil meines Lebens, meines Daseins.“ Passione, dieses...

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