Rennfahrer sein, immer weit vorne, einer der Besten der Besten, aber nie den Triumph genießen können, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Wenn Marcello Varallo zurückdenkt an jene Zeit, als er in Kitzbühel, Wengen oder Gröden die Abfahrtspisten hinunterbretterte, packt es ihn immer noch: „Oh Gott, war ich wütend damals!“
10. Dezember 1972, Val d’Isere: Varallo, damals 25, geht mit der Nummer 6 an den Start. An seine Zeit (2:12:66) kommt keiner der Stars heran, weder Roland Collombin noch Bernhard Russi, weder Herbert Plank noch Karl Cordin. Als die dreißig Besten im Ziel sind, gibt...
Marcello, das Findelkind
Am Wochenende steht Marcello Varallo zum letzten Mal dem Organisationskomitee der Weltcup-Rennen in Alta Badia vor. Wer ist dieser Mann?
