In einem Augenblick: Es ist, nein, nicht so, als könne man den Tod ungeschehen machen. Aber doch so, als gehe dieser schwebende Augenblick namens Leben nie zu Ende. Das zumindest ist es, was Joan Didion in ihrem Buch „Das Jahr magischen Denkens“ versucht. Das Unfassbare, den plötzlichen Tod ihres Mannes, ungeschehen zu machen. Schreibend versucht die amerikanische Schriftstellerin, dem Geschehen einen Sinn zu geben.
John Gregory Dunne erlag in ihrem New Yorker Wohnzimmer am 30. Dezember 2003 einem Herzinfarkt, während Didion in der Küche Salat machte. Am selben Tag...
Leselust sucht Baum
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