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Die Wahl der Regeln
Einen Staat zu führen, ist schwer, aber machbar. Coelestin Unterganzner hatte es aber plötzlich mit einem Kondominium zu tun.
Max Adorf | 14. Dez 2016 | ff 50/2016

Jesses, die Verwandten!“ Vizebürgermeisterin Olga Klotz legte den Brief beiseite. Der Tag, den sie wie gewohnt mit einem gemütlichen Cappuccino im Gasthaus Unterganzner begann, war bereits versaut, der Kaffee bitter geworden. Neben ihr ging Sozialassessorin Milli Minder die Post durch und kam zum Schluss: „Jesses, die Erbtante!“ Es begab sich alljährlich zur stillen Zeit, dass sich unerwünschte Besuche ankündigten, so, als gälte der Advent ihnen. „Jesses, die Partnergemeinde!“, entfuhr Bürgermeister Daniel Grüner ein besonders tiefer Seufzer, denn im Unterschied zu privaten Pechvögeln...

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