Questo non è il mio vino“, sagte Gianni Fabrizio, einer der hofiertesten weil einflussreichsten Weinpíppler Italiens, in der Kellerei Schreckbichl bei der Sauvignon-Blindverkostung. „E certamente non è il mio Sauvignon preferito.“ – Später, bei der Aufdeckung aller S-Blindproben, sollte sich herausstellen, dass er nicht den Hausherren beleidigt hatte. Nein. Gianni Fabrizio hatte gerade einen typischen Sauvignon aus Neuseeland angestänkert, weil: zu „laut“, fast „schreiend“ fruchtig, jedoch ohne Finesse und Tiefgang. Worte des Herrn, Amen.
Das Schreckbichler...
