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„Die größte Gefahr ist der menefreghismo“
Er arbeitete unter drei Bischöfen, nun ist Walther Werth, der Chefredakteur des Katholischen Sonntagsblatts, in Pension. Loyalität der Kirche gegenüber und kritischer Journalismus sind für ihn kein Widerspruch.
Andrej Werth | 4. Dez 2024 | ff 49/2024
Walther Werth wurde kürzlich 67 Jahre alt – und ist seit 1. Dezember in Pension. Nach dem Studium der Geschichte an der Universität Innsbruck arbeitete er als Journalist für die Athesia. 1998 wurde er Chefredakteur des Katholischen Sonntagsblatts. Der Abschied fällt ihm schwer.

Foto: Alexander Alber

Am Dienstagvormittag dieser Woche lud Walther Werth zu seiner Abschiedsfeier ins Bischöfliche Ordinariat. 26 Jahre lang leitete der Journalist das Katholische Sonntagsblatt, die Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen. Die Zeitung gibt es seit bald 100 Jahren. Seine Abschiedsworte waren emotional. Auch im Interview mit ff zwei Wochen vorher gab es den einen Moment, in dem die Augen des Chefredakteurs etwas feucht wurden. Der Abschied fällt ihm schwer. Bei der Feier wird er Franz von Sales zitieren, den Patron der Journalisten. „Schau nicht zurück. Geh in Frieden. Lass...

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