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Aus dem Leben eines Eintagsbauern
Beruf zu wechseln ist schwer, auch wenn einen die Not dazu zwingt. Wirt Unterganzner nahm es jedenfalls ernst und probierte alle Varianten.
Max Adorf | 4. Dez 2019 | ff 49/2019

Muh!“, sagte Pinka, eher lustlos, als sie Coelestin Unterganzner über den Dorfplatz ziehen wollte. Sie war von edler Rasse, eine Tiroler Graue, die ihren Stolz hatte. Da die mündlich geäußerte Abneigung nicht half, ließ sie, während sie die Alternativen abwog, zunächst einmal einen Fladen vor dem Eingang zu Unterganzners Gasthaus fallen. „Mistvieh“, fällte der Wirt sein Urteil. Dabei hatte ihm Franz Ebenwieser, ein professioneller Bergbauer, genau zu diesem Vieh geraten. Die passe genau „zu deinen speziellen Bedürfnissen“. Auch Emil Harasser und Toni Steiger, wiewohl Obstbauern, hatten...

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