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Kein Aktionismus, bitte!
Nach den verheerenden Waldschäden: Räumung und Aufforstung sind kein Muss. Im Gegenteil: Das Totholz hilft dem Wald, sich zu regenerieren. Ein Gastkommentar.
ff media | 5. Dez 2018 | ff 49/2018
Das Liegenlassen von Sturmholz ist von Vorteil für die Biodiversität.

Foto: Alexander Alber

Wälder liegen am Boden, und Südtirol ist Notstandsgebiet. Der Notstand relativiert sich, denkt man an Erdbebengebiete oder atomar verseuchtes Land rund um Tschernobyl oder Fukushima. Hierzulande liegen Bäume am Boden, und die Holzwirtschaft ist besorgt.
Stürme sind natürliche Ereignisse, welche den Wald verändern. Der Wald ist nicht tot, er wird sich weiterentwickeln. Langzeituntersuchungen der Winterstürme „Vivian“ (1999) und „Lothar“ (1999) liefern die Konsequenzen für Tun und Lassen nach Sturmereignissen. Ein Sturm verändert den Wald, vor allem auch die Mykorrhizapilze. In den...

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