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Anruf bei „Robi“
Die Verhandlungen zur Bildung der Landesregierung sind komplizierter als gedacht. Weil die SVP nicht so stark ist, wie sie glaubt – und die Lega zwei Seelen hat.
Die vier Landtagsabgeordneten der Lega zu Besuch beim „partito di raccolta“: Vettorato, Bessone, Mattei und Vettori am Samstagvormittag vor der ersten Verhandlungsrunde im Hauptquartier der SVP in der Bozner Brennerstraße.

Foto: Othmar Seehauser

Ein Plakat mit dem SVP-Slogan: Stabil. Stark. Südtirol. Daneben das mannshohe Edelweiß aus Pappkarton. Und neben diesen plakativen Drohgebärden der immer wieder süffisant eingebaute Hinweis, dass auch jener Wertekatalog unterschrieben werden muss. Ohne diesen gehe „gar nichts“. Den vier Lega-Abgeordneten, allesamt Novizen auf dem großen politischen Parkett, sollten „ordentlich die Beine schlottern“, sobald sie das Hauptquartier der mächtigen SVP in der Bozner Brennerstraße betreten: „Wetten, die schlucken alles, nur um auf der Regierungsbank sitzen zu dürfen?“ So viel zur Theorie, die...

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