In Toblach steht der Advent in diesem Jahr im Zeichen der Bagger, der Kubaturberechnungen – und der Tränen, die der guten alten Zeit nachgeweint werden. Ein Plakat, nicht vorne am Platz ausgestellt, sondern am Hintereingang, gerade so, als würde man sich doch ein bisschen schämen, zeigt, wie der Dorfplatz in wenigen Jahren aussehen wird: quadratisch, praktisch, nullachtfünfzehn. Eben so wie Dutzende andere Plätze in Südtirol, mit denen ähnlich verfahren wurde. Unten ein Supermarkt, dazwischen Büros, Wohnungen und Apartments, oben drauf – als ultimatives Kontrastprogramm zur barocken...
Schnäppchenjäger
In Toblach hat man lange tatenlos zugeschaut. Jetzt – kurz bevor die Bagger auffahren – ist man schockiert über das, was aus Dorfplatz und Hotel Post werden soll.
