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Fliegen mit Astrid
Astrid Kofler macht Filme fürs Fernsehen und schreibt Bücher. Soeben ist ihr zweiter Roman erschienen, in den sie viel von sich selbst hineinlegt.
Georg Mair | 6. Dez 2017 | ff 49/2017
Wenn Astrid Kofler schreibt, tritt sie in eine andere Welt ein: „Dann fliege ich zu mir selber.“

Foto: Alexander Alber

Ada präsentierte sich der Autorin bei der Lektüre von Klassenbüchern aus den Dreißigerjahren. Klassenbüchern der „scuola elementare“ in Unterinn und Wangen am Ritten, aus Zeiten, in denen der Unterricht in deutscher Sprache verboten war, in denen Lehrerinnen, die kein Deutsch konnten, sprachlos deutschsprachigen Bauernkindern gegenüberstanden.
Ada ist die Hauptfigur in Koflers neuem Roman „Das Fliegen der Schaukel“ (Haymon 2017, 328 Seiten, 24,50 Euro), der Nahaufnahme eines Frauenlebens von den Dreißigerjahren bis in die Gegenwart herauf, bis ins Jahr 2000. Und gleichzeitig auch eine...

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