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Die Grenzen des Wachstums
Südtirols Tourismus brummt wie noch nie. Doch die jüngsten Rekordzahlen lösen nicht nur Jubel aus – im Gegenteil: Man sieht Handlungsbedarf. „Wir wollen keine Destination für Massentourismus werden“, sagt Chef-Touristiker Marco Pappalardo.
Das ablaufende Tourismusjahr 2016 bringt der Südtiroler Tourismuswirtschaft neue Rekorde. So weist bereits das Sommerhalbjahr 2016 (Mai-Oktober) 9,2 Prozent mehr Ankünfte und 7,9 Prozent mehr Übernachtungen auf als der Vergleichszeitraum des Vorjahres. Rekordzuwächse verzeichnete man auch im abgelaufenen Winterhalbjahr (November-Mai) – bei rund 220.000 Gästebetten.

Foto: Alexander Alber; ff-Grafik

Sommer bricht alle Rekorde“, „Kaum ein Tourismushalbjahr in Südtirol ohne neuen Höchstwert“, „Tourismus im Rekordhoch“, „Historische Höchstwerte für Südtirols Sommer-Tourismus“ – die Schlagzeilen der lokalen Medien von vergangener Woche klangen in ihren Superlativen selten so einmütig. Wie anders sollten sich die neuesten Tourismus-Eckdaten des Landesinstituts für Statistik Astat auch beschreiben lassen?
Das touristische Sommerhalbjahr 2016 hat mit 19,7 Millionen Nächtigungen und einem Plus von 1,4 Millionen im Vergleich zum Vorjahr alles in den Schatten gestellt. Dabei war bereits das...

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