Ein Stück Heimat“. Michael Hildgartner hält eine Fliese in Salonkellner-Manier, darauf eine ordentliche Menge heimatlich geschnittenen Specks. Am Boden neben ihm, vor seinem festbankgroßen Stand, eine Flasche Aperol. Zwei Studenten treten bereitwillig näher. Die Köder ziehen. Beim Essen werden auch die Studis patriotisch.
Hildgartner weiß um die Wirkung seines kulinarischen Gags, er bringt ihn an diesem Dienstagabend in Halle 21 im Wiener Museumsquartier immer wieder. Er arbeitet für den Brixner Drucktechnikspezialisten Durst. Die Fliese, auf der er den Speck kredenzt, hat seine...
