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Liebe Leserin, lieber Leser,
ff media | 29. Nov 2023 | ff 48/2023
Auf der Suche bei Speis und Trank. Südtirols Unternehmen suchen nach Arbeitskräften – etwa in den Unistädten Wien und Graz. Alexander van Gerven (in bunter Jacke am Büffet) hat ihnen auf die Finger geblickt (hier in Graz).

Foto: Handelskammer

Sie kennen sicher den Spruch: „Wer suchet, der findet.“ Es ist eine Redensart aus der Bibel, Matthäus-Evangelium, Kapitel 7. Doch die Realität ist dann doch etwas komplexer.

Im aktuellen Heft geht es in mehreren Geschichten ums Suchen – und auch ums Finden. Etwa in der Titelgeschichte.

„Viel Arbeit, wenige Kräfte“, nennt Karl Hinterwaldner seinen Artikel über den Personalmangel, der in Südtirol herrscht. Eine Not, die erfinderisch macht, um noch eine bekannte Redensart zu bemühen. Ein Beispiel: Der Südtiroler Sanitätsbetrieb setzt Headhunter ein, Leute, die dafür bezahlt werden, dass sie Mitarbeitende für Gesundheitsberufe anwerben. Doch lesen Sie selbst (ab Seite 34).

Unter dem Personalmangel leiden öffentliche Verwaltung wie Privatwirtschaft gleichermaßen, sie konkurrieren um Arbeitskräfte. Die Handelskammer geht dabei an den Ursprung – die Universitäten. In München, Wien oder Graz wirbt sie mit einem „Talente Aperitivo“ um neue Mitarbeitende. Alexander van Gerven hat die Unternehmen bei ihrer Reise begleitet und mit den Studierenden gesprochen. Seinen „Büffet-Bericht“, wie er es nennt, lesen Sie ab Seite 39.

Auch in Südtirols Landespolitik wird derzeit intensiv gesucht – nach einer Landesregierung. Einer der Partner steht fest, die SVP, doch mit wem Landeshauptmann Arno Kompatscher und Parteiobmann Philipp Achammer koalieren werden, ist noch unklar. Ein möglicher Koalitionspartner ist das Team K. Alexandra Aschbacher hat sich die Frage gestellt, welchen Preis die Partei für eine Regierungsbeteiligung bereit ist zu zahlen. Die Antwort gibt es ab Seite 16.

Nach Antworten suchen die Vortragenden und das Publikum der1. Internationalen Konferenz zu Journalismus, Ethik und Moral am Donnerstag, 7. Dezember, in Brixen. Am Ende der Veranstaltung wird am Podium über die Südtiroler Medienlandschaft diskutiert werden. Mit dabei ist auchff-Chefredakteur Georg Mair.

Auf der Suche nach Namen. Im Dezember soll beim Alpenverein entschieden werden, ob Georg Simeoni nochmal kandidiert oder ein neuer Präsident auf ihn folgt. Silke Hinterwaldner porträtiert den AVS-Präsidenten ab Seite 64.

Foto: Ludwig Thalheimer