Reinhard Demetz
45, Leiter des Seelsorgeamtes der Diözese
In seinem Büro im Pastoralzentrum in Bozen sitzt er jetzt seit fast drei Jahren, vor ihm eine Nische mit dem Kreuz, hinter ihm die Zeichnungen seiner drei Kinder, an der Wand eine Karte mit den „Seelsorgeeinheiten“ (SE) der Diözese. Seit es immer weniger Geistliche gibt, ist Südtirol in 32 „SE“ eingeteilt, die jeweils von einem Priester betreut werden. „Es hat gebraucht“, sagt er, „bis ich kapiert habe, wie die Maschine hier funktioniert.“
Als Leiter des Seelsorgeamtes hat er einen harten Job: Er muss den...
