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Pfeffer im Glas
Grüner Veltliner, Teil 2: leicht, süffig und spritzig in seiner Jugend – cremige Opulenz, wenn er ins reife Alter kommt.
Extrawurst | 20. Nov 2024 | ff 47/2024
Verkostung von Grünem Veltliner: Populär ist der Wein vor allem im Eisacktal.

Foto: Archiv

Nach Südtirol ist der Grüne Veltliner zu Beginn des 20. Jahrhunderts gekommen, wo er sich – nach anfänglicher Skepsis – vor allem im Eisacktal festsetzen konnte. Drei Eisacktaler Kellermeister- beziehungsweise Weinbauern-Persönlichkeiten haben sich im letzten Vierteljahrhundert besonders für Ruf, Anbau und Qualität des Grünen Veltliners eingesetzt: Celestino Lucin (Stiftskellerei Neustift), Peter Pliger („Kuenhof“), Manni Nössing („Hoandlhof“).

Mit 26 Jahren hat Pliger, gelernter Tischler, im Jahre 1985 den Hobel ins Eck gestellt und sich als Autodidakt ins Weinabenteuer gestürzt –...

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