Jannik Sinner hat am Sonntagdie ATP-Finals in Turin gewonnen. Fünf Millionen Menschen saßen in Italien vor den Bildschirmen und sahen sich das Spiel an. So viele wie noch nie. Was dem Sextner Tennisprofi in diesem Jahr geglückt ist, ist kaum zu fassen. Der 23-Jährige wurde zum Vorbild eines ganzen Landes, Tennisschulen kommen mit den Nachfragen kaum nach.
Dass junge Menschen – nicht nur Sinner –beruflich engagiert und zielstrebig sind, zeigen wir in der aktuellen Ausgabe der ff.
Erstmals präsentieren wir eine Liste all jener Südtirolerinnen und Südtiroler, die jung sind, aber Außergewöhnliches geleistet haben. Angelehnt an Magazine wie dem englischsprachigen Magazin Forbesoder dem deutschsprachigen Wirtschaftsmagazin Capital zeigen wir die wichtigsten Talente, die unser Land prägen.
100 Persönlichkeiten im Alter zwischen 17 und 39 Jahren, die in diesen sieben Kategorien etwas voranbringen: Sport; Wirtschaft; Politik; Medien & Kommunikation; Mode & Design; Kultur. Es sind die Köpfe unserer Zukunft.
Ab Seite 30.
Außergewöhnlich ist auch das Projekt von Herbert Steger. Der Hotelier lässt bei Mühlen in Taufers ein Chalet-Dorf errichten. Trotz Bettenstopp. Trotz Overtourism. Alles kein Problem?, hat sich Kollegin Silke Hinterwaldner gefragt.
Vor allem hat sie das Steger selbst gefragt. Seine Antworten lesen Sie in „Er baut ein Dorf“ ab Seite 20.
Auch KolleginJulia Staffler hatte Fragen. An Ulrike Oberhammer, Anwältin und Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit, und an Nicole Uibo, Apothekerin und ehemalige Miss Südtirol. Staffler hat beide zum Streitgespräch geladen. „Die Schönste im Land“. Ab Seite 24.
Für Streit sorgtin Italien das Abschiebezentrum in Albanien, das im Oktober eröffnet wurde. Bis zu 3.000 Flüchtlinge sollten dort untergebracht werden – doch nach einem Gerichtsurteil wurden die ersten Flüchtlinge wieder nach Italien zurückgebracht. Alexander van Gerven hat sich das Modell genauer angeschaut. „Ein teurer leerer Knast“. Ab Seite 16.
Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre

