Die Schweinsrippelen“, sagt Gerhard Markart entspannt bedächtig, beinahe selig bei einer Feierabend-Zigarre, „die machen wir auch ein bisschen anders ... niedrige Temperatur, lange im ,Réahrl‘, dann bleiben sie weich und saftig.“ Die Ríppelen schieben Gerhard und seine Frau Martha, geborene Fink, in vermutet wunderbarer Wirtsleute-Harmonie (am Herd und überhaupt) einander abwechselnd seit 25 Jahren in das Backrohr am „Alten Fausthof“.
Martha, die Hausherrin, entstammt einer legendären Wirtsfamilie, ihre Eltern – die in Öl gemalt in der stattlichen Stube hängen – betrieben mit viel...
