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Und jetzt auch noch Corona
Lise Clazzer lebt seit 23 Jahren in Argentinien, sie sagt: „Es tut weh, zu sehen, wie ein wunderschönes und reiches Land so zugrundegewirtschaftet wird.“
Die Wut im Land wächst: Viele Argentinier protestierten in den vergangenen Wochen immer wieder gegen den harten Kurs der Regierung. „Es gibt Menschen, die verhungern. Der letzte Winter war bitterkalt – viele konnten es sich nicht leisten, die Häuser zu heizen.“

Foto: APA/AFP/Juan Mabromata

Als Lise Clazzer am 5. Mai 1997 am Flughafen Ezeiza bei Buenos Aires landete, hatte sie im Sinn zu sterben. Die Ärzte gaben ihr noch ein Jahr. Mit 18 Jahren war sie an Kinderarthrose erkrankt, eine degenerative Gelenk-erkrankung, im Laufe der Jahre kamen schwere Herzprobleme dazu.

Das Leben aber hatte anderes mit ihr im Sinn. Es machte aus der gebürtigen Kaltererin und studierten Sprachwissenschaftlerin eine völlig gesunde Frau und Energietherapeutin. Lise Clazzer ist heute 53, lebt in der Stadt Villa Carlos Paz und betreibt seit rund zwölf Jahren eine eigene Praxis. Sie gibt...

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