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Wie ein Pulverfass
Mit dem „Sicherheitsdekret“ will die Regierung „das Migrantenproblem“ lösen. Doch wenn die Umsetzung scheitert, werden noch mehr Menschen in die Illegalität gezwungen.
Cas-Aufnahmezentrum in der Bozner Kanonikus-Gamper-Straße: Mit dem Dekret könnten mehr Migranten in die Illegalität abgedrängt werden.

Foto: Alexander Alber

Wir sitzen auf einem Pulverfass.“ Alberto Sinigallia, Präsident der Stiftung Arca in Mailand und seit Jahren an vorderster Front in Sachen Flüchtlingshilfe, sieht schwarz: In seinen Augen wird das Sicherheitsdekret der Regierung („decreto sicurezza“) das Management der Migranten und Asylwerber nicht verbessern, sondern deutlich verschlechtern – „mit schlimmen Folgen für die öffentliche Sicherheit“.
Luca Critelli, Direktor der Abteilung Soziales in der Südtiroler Landesverwaltung, bemüht sich, das Dekret aus einem möglichst nüchternen Blickwinkel zu analysieren: „In der Theorie könnten...

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