(avg) Duncan Macmillan hat in einem Interview einmal gesagt, dass es ihm nicht um klare Ansagen geht. Was ihn umtreibe, sei der Versuch, einer Angst zum Ausdruck zu verhelfen, einen Widerspruch aufzuzeigen, den er nicht imstande ist zu lösen.
In „Atmen“ schickt der britische Autor ein junges Paar ins Fragengefecht, Fragen, auf die sie, wir alle eigentlich, keine Antwort wissen. Ist es für ein westliches Mittelschichtspaar ethisch vertretbar, ein Kind zu bekommen, wo man doch weiß, wie groß der CO2-Fußabdruck des Sprösslings (so groß wie der Eiffelturm) sein wird? Eine Antwort...
