Es war ein ungewöhnlich warmer Montagabend Anfang November, als Osama Abu El-Hosna (23) und sein Arbeitskollege eine Garage am Schwedenplatz in der Wiener Innenstadt verließen. An diesem letzten Abend vor dem zweiten Lockdown in Österreich trafen sich viele Menschen noch einmal in Bars und Restaurants oder besuchten kulturelle Veranstaltungen.
El-Hosna war auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz, einer McDonald’s-Filiale, die aufgrund ihrer Lage am Donaukanal und der Nähe zum Wiener Partyviertel „Bermudadreieck“ meist gut besucht ist.
Plötzlich fielen Schüsse, erzählt der...
