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Hinfallen, aufstehen, T-Shirt richten, weitergehen
2010 verkaufte Daniel Tocca sein erstes Ökoshirt, ein paar Jahre später gehörte Re-Bello zu den erfolgreichsten Start-ups Italiens. Nun wird die Firma liquidiert. Was ist geschehen?
Andrej Werth | 13. Nov 2019 | ff 46/2019
Brust raus: Daniel Tocca trägt Re-Bello immer noch gerne am Körper, im Kopf ist er aber schon woanders.

Foto: Ludwig Thalheimer

Kollege Markus Larcher hat ein Lieblings-Leibele. Es ist schwarz, auf der Vorderseite wurden auf einer weißen Fläche stilisierte schwarze Bäume aufgedruckt, der Stoff (Bambus) fühlt sich wie eine „zweite Haut“ an und wurde nach nachhaltig-ökologischen Kriterien produziert. Larcher findet sein T-Shirt richtig gut. Und er war neugierig, wer hinter dem Produkt steht, 2012 besuchte er das Unternehmen.

Die Anfahrt war nicht weit: Re-Bello hatte seinen Sitz im Gewerbegebiet von Steinmannwald. Nach dem Besuch bei den jungen Modemachern schrieb Larcher: „Re-Bello mischt mit junger,...

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