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Höhle der bewegten Bilder
Den Filmclub in Bozen gibt es seit 40 Jahren. Eine Zuflucht für Kinogänger. Doch jetzt fragt man sich: Wie überleben wir trotz der Bilderflut im Internet?
Georg Mair | 14. Nov 2018 | ff 46/2018
„Ihr immer mit diesen Kulturfilmen“: 1978 begann der Filmclub mit einem Film pro Woche, später kam das Filmfestival dazu.

Foto: Filmclub

2017 war ein schlechtes Jahr für die italienischen Kinobetreiber: Weniger Zuschauer, weniger Einnahmen und weniger Filme als im Jahr zuvor. 585 Millionen Euro Umsatz, rund 92 Millionen Besucher, 536 Filme. Minus 11, minus 12, minus 18 Prozent.
Das spürt man auch in Bozen, wo es noch drei Kinos gibt. Das Cineplexx am Bozner Boden, das Uci im Twenty. Und den Filmclub im Zentrum, in der Dr.-Streiter-Gasse. Drei Säle, 82, 105 und 209 Plätze, kein Popcorn, keine Kette. Heute das älteste Kino in Bozen. 85.000 Besucher (120.000 waren es, bevor das Cineplexx in Bozen landete), 250 Filmtitel im...

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