Drei Wellen waren es, die in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober Hansi Kafmann um weit mehr als den Schlaf brachten. Als er wenige Stunden nach der letzten Sturmwelle gegen 2.30 Uhr in der Früh aus dem Stubenfenster blickte, erkannte er im ersten Mondlicht, das sich durch die Wolken drängte, dass sich die Umrisse des gegenüberliegenden Hanges geändert hatten. Da wusste der Bauer und Waldbesitzer aus Welschnofen mit einem Mal, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor.
Über Nacht waren ganze Wälder verschwunden, oder besser: Sie lagen am Boden. Die Landschaft hat sich völlig verändert....
Angesägter Markt
Hansi Kafmann hat wie viele Waldbesitzer mit den Schäden des Oktobersturms zu kämpfen. Mit ihm ist auch der lokale Holzmarkt weggefegt worden.
