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Freigelegter Schatz
Vom Gletscher ist nicht viel übrig am 3.480 Meter hohen Großen Möseler. Doch das Malheur hat auch sein Gutes: Geologen können nun die Entstehung der Alpen besser entziffern.
ff media | 15. Nov 2017 | ff 46/2017
Der Große Möseler in den Bergen über Lappach im Pustertal: Vom einst mächtigen Gletscher ist nur noch wenig übrig geblieben.

Foto: Elisabeth Pörnbacher

Steine. Viel mehr gibt es nicht mitten in den Bergen über Lappach. Sogar der Schnee hat sich bis zu den höchsten Gipfeln zurückgezogen. Auf dem Neves-Höhenweg, etwa eine Stunde Gehzeit von der Chemnitzer Hütte entfernt, leuchten Farbtupfer aus dem Grau des Gerölls hervor. Zwischen den Steinen gehen 40 Menschen umher. Sie haben Notizbücher in der Hand und Bleistifte, mit denen sie Notizen festhalten. Ihr Blick wandert immer wieder nach unten. Sie nehmen kleine Lupen heraus, bücken sich, suchen nach etwas. Wanderer gehen vorbei, fragen sich, was die Menschenmenge hier sucht. Es sind doch...

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