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Der Tag, der Südtirol veränderte
Wie am 17. November 1957 eine Tragödie abgewendet und stattdessen der Grundstein für die Autonomie gelegt wurde.
„Südtirol nicht Alto Adige“: Ein junger Mann mit einer Spruchtafel auf dem Schlossberg von Sigmundskron.

Foto: Archivio Toscani/Gestione Archivi Alinari, Florenz

Es gibt sie, die Tage, an denen Geschichte geschrieben wird: Für Südtirol war der 17. November 1957 so ein Tag.
Damals, vor genau sechzig Jahren, stand Südtirol, freilich ohne es zu wissen, an einer entscheidenden Weggabelung: entweder nach rechts in Richtung Guerillakrieg gegen die italienische Besatzungsmacht – etwa nach dem Muster der Ira in Nordirland –, oder nach links in Richtung Verhandlungstisch, um dort die bestmögliche Autonomie für unser Land herauszuholen.
Die aufgeheizte Stimmung ließ Variante eins als den wahrscheinlicheren Weg erscheinen. „Es hätte“, wie sich der damalige...

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