Beschwerden scheinen den Südtiroler Sanitätsbetrieb zu überfordern: Da übernimmt der „Ranghöchste der Abteilung Kommunikation“ nach drei (!!!) Monaten endlich die Bearbeitung meiner Beschwerde über untragbare Zustände bei der Ärztekommission für Führerscheine. Nachdem seine äußerst oberflächlich gehaltene Antwort für mich unbefriedigend ist, hake ich nach. Nun macht es für den Ranghöchsten „inhaltlich Sinn“, die Bearbeitung dem Amt für Bürgeranliegen zu übertragen, welches in der Folge meine Beschwerde „leider“ als abgeschlossen betrachten muss und auf keinen weiteren Schriftverkehr mehr eingeht. Der Begriff „fremdschämen“ bekommt in diesem Zusammenhang eine neue Dimension.
Peppe Mairginter, Innichen