Am 4. November 1904 kam es anlässlich der Eröffnung der italienischen Rechtsfakultät an der Universität Innsbruck zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, die von deutschnationalen Studentenkorporationen ausgingen und den Einsatz des Militärs erforderten. Die Folgen waren ein Todesopfer, zahlreiche Verletzte, demolierte Gebäude, darunter etliche italienische Geschäftslokale, und zahlreiche Verhaftungen.
Die als „Fatti di Innsbruck“ in die Geschichte eingegangenen Ereignisse hatten schwerwiegende politische Folgen. Ministerpräsident Ernest von Koerber (1850–1919), dem von den...
