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Post für den Landtag
Jene, die bei der Landtagswahl per Brief gewählt haben, hätten sich das Hohe Haus weiblicher und grüner gewünscht. Doch wer hat da überhaupt gewählt?
Der aktuelle Landtag (links) und der fiktive Landtag der Briefwählenden: Wäre weiblicher und grüner.

Foto: ffmedia

Lisa hat den Ausgang der Landtagswahl mit „etwas Unmut“ verfolgt. Die junge Südtirolerin studiert in den Niederlanden. Um ihr Wahlrecht dennoch wahrnehmen zu können, wollte sie sich per Briefwahl beteiligen. Im August hatte sie bei ihrer Heimatgemeinde darum angesucht – auf die Wahl-unterlagen wartete sie vergeblich.

Sie ist kein Einzelfall. Das geht aus Landtagsanfragen und Zeitungsberichten hervor. Dass „nicht alle interessierten Personen ihre Briefwahlunterlagen erhalten haben“, bestätigt auch Andrea Tezzele, Direktor im Landesamt für institutionelle Angelegenheiten. Dieser...

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