D
urch die Äste der Bäume hindurch flattert etwas Weißes. Kurz vor der großen Lichtung, da wo die Bergpension Briol steht, erkennt man: Es ist im Wind flatternde Bettwäsche, die man quer über den Hang zum Trocknen aufgehängt hat. Sie signalisiert den zu Fuß ankommenden Gästen: Man ist angekommen auf Briol.
Zu dem hoch über Barbian gelegenen Briol gelangt man in der Regel zu Fuß. Hier auf 1.300 Metern fährt sonst nur ein Taxi-Jeep herauf; sogar die Straße hinauf zu den Barbianer Almen macht um Briol einen weiten Bogen. Die Abgeschiedenheit ist gewollt. Geschäftigkeit ist...
