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Von der Hand in den Mund
In El Salvador wird die Pandemie für viele Menschen zur Existenzbedrohung. Barbara Gottardi lebt seit drei Jahren dort, sie sagt: „Viele haben nur die Wahl: Hunger oder Corona.“
Schutzvorrichtung gegen das Virus in einem Altersheim in San Salvador: Eine junge Salvadorianerin umarmt ihre alte Tante durch einen transparenten Vorhang. „Die Monate nach dem Lockdown waren sehr schwierig“, sagt Barbara Gottardi.

Foto: Yuri Cortez/AFP

Der Nationaldichter Roque Dalton nannte El Salvador liebevoll pulgarcito, Däumling. Dalton ist El Savadors bedeutendster Lyriker, und El Salvador das kleinste Land Zentralamerikas – Südtirol passt circa dreimal hinein. Barbara Gottardi lebt seit drei Jahren dort. Die gebürtige Brixnerin ist Geometerin. Die weltoffene und auch abenteuerlustige Frau hat gemeinsam mit ihrem Mann, einem Salvadorianer, ein kleines Hotel eröffnet, das „Hotel Europa“. Es liegt am Stadtrand von San Miguel, der zweitgrößten Stadt von El Salvador, nahe am Fonseca-Golf, dem Dreiländereck von El Salvador, Honduras...

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