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Kommunist und Feinschmecker
Angelo Carrillo ist der lebende Beweis, dass vermeintliche Gegensätze sich ideal ergänzen können. Die Geschichte eines Gourmetkritikers, der Südtirol nach vorne treibt.
„Kommunisten waren die Vorreiter der guten und regionalen Küche“: Angelo Carrillo beim ff-Fotoshooting im rund zehn Meter tiefen Weinkeller des Hotels Laurin in Bozen.

Foto: Ludwig Thalheimer

Es sind diese Biografien, wie es sie wohl nur in Südtirol gibt: Pasquale Carrillo, der fesche „poliziotto“ aus Rom, lernt in Innichen, wo er damals in den Sechzigerjahren stationiert war, die hübsche Anneliese Fauster kennen: peng!

Als Anneliese ein Kind erwartet, wird im Pusterer Dorf mächtig getuschelt: typisch Itaker, schwängern unsere Mädels und machen sich dann vom Acker. Was die Leute nicht wussten: Pasquale war noch nicht 25 Jahre alt, damals durften Polizisten erst ab 27 heiraten.

Als Angelo in Rom zur Welt kam, starrte die ganze Welt gebannt auf die damals noch...

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