Mühlbach, das Tor zum Pustertal, ist für Auswärtige unansehnlich und von mäßiger Attraktivität. Im Vorbeifahren ortet man ein Straßendorf mit unklarer Struktur, dichter bis aufgeblähter Bausubstanz und wenigen Fixpunkten wie dem Herz-Jesu-Institut. Zudem führt die Umfahrung zügig am Dorf vorbei, sodass wie im Falle des nahen Franzensfeste nur ein verwischter Eindruck bleibt.
Der Name „Mühlbach“ ist Programm: Die Lage am Valler Bach hat eine frühe Ansiedlung von Betrieben gefördert, von Schmieden, Wagnern und Müllern, die an der Pustertaler Straße von Transitverkehr und Hinterland...
