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Im Krebsgang Marsch!
Das Amt für Jagd und Fischerei blickt besorgt in den Süden. Im Unterland macht sich ein ungebetener Gast breit: der rote Krebs. Warum er gefährlicher als der Wolf werden kann.
Andrej Werth | 6. Nov 2019 | ff 45/2019
Gelten auch als Delikatesse: Der rote amerikanische Sumpfkrebs hat eine lange Reise hinter sich. In Südtirol hofft man, dass er nicht zum Dauergast wird. Südlich des Kalterer Sees – im Bild die Standorte – wurden Reusen ausgelegt, um ihn abzufangen.

Foto: Amt für Jagd und Fischerei

Einige Südtiroler sind noch immer davon überzeugt: Aus dem Süden kommt nichts Gutes. Luigi Spagnolli, den Südtirolern als ehemaliger Bozner Bürgermeister und seit der Wolfsdebatte auch als Direktor des Amts für Jagd und Fischerei bekannt, Spagnolli gehört nicht zu diesen Südtirolern. Dennoch, sein Blick und der seiner Mitarbeiter ist derzeit besonders besorgt und wachsam auf die südliche Landesgrenze gerichtet. Wer derzeit am südlich vom Kalterer See gelegenen kleinen Kalterer Graben privat oder beruflich unterwegs ist, sieht womöglich wie Spagnollis Mitarbeiter kegelförmige...

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