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Durnwalders Scham
Schützen und Sven Knoll staunen, wie leicht es ihnen gelingt, mit dem Doppelpass einen Keil in die SVP zu treiben. Über eine Partei, die ihre Identität verloren hat.
Obmann Achammer (links): „Nach bestem Wissen und Gewissen.“ Landeshauptmann Kompatscher (rechts): „Unglückliche Wortwahl.“

Foto: Alexander Alber

Vernünftig wäre es gewesen, die Sache vorher im Stillen mit Rom und Wien auszudiskutieren.“

Diesen Satz hätte Landeshauptmann Arno Kompatscher an diesem Montag in der Parteileitung der SVP sagen können. Aber der Satz stammt nicht von ihm, sondern von seinem Vorgänger Luis Durnwalder.

Man schrieb das Jahr 2009, Durnwalder war fuchsteufelswild. Der Grund: Die SVP-Kammerabgeordneten Siegfried Brugger und Karl Zeller hatten – „ohne Absprache mit der Partei, ohne Absprache mit dem Landeshauptmann“ – eine Kampagne für den Dopelpass losgetreten. Der Anlass damals: Rom hatte für die...

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