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Die Ordnung, die Ordnung
ff media | 6. Nov 2019 | ff 45/2019
Stifter war ein Autor, mit dem einst Germanistik-Studenten geplagt wurden: Heute scheint er wieder seltsam zeitgemäß.

Foto: ff

Ausstellung – Adalbert Stifter:(gm) Der Dichter ist ein Mann, der Ordnung schafft, gerade weil er in sich selber die größte Unordnung verspürt. Am Ende scheint er komplett aus der Welt gefallen, er wünscht sich, es möge alles bleiben, wie es ist. Er schreibt: „Das Schöne hat keinen anderen Zweck, als schön zu sein.“ Er fürchtet sich vor Umwälzungen, er war ja selber dabei, bei der Revolution 1848, als man ein bisschen Demokratie probte, er schreibt: „Es ist jedes Mal ein großes Unglück, dass es in einer hergebrachten Ordnung dahin kommt, daß man sie plötzlich ändern...

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