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Der Notstand
Die enormen Sturmschäden durch die jüngsten Unwetter stellen Forstbehörde und Waldbesitzer vor nie dagewesene Herausforderungen. Was jetzt?
Windböen bis zu 120 Stundenkilometern fegten in der vergangenen Woche über die Wälder des Karersee-Gebietes: Im Bild der Frommerhof in der Gemeinde Welschnofen mit einer der beschädigten Aufstiegsanlagen.

Foto: Othmar Seehauser

Das Dekret, unterzeichnet von Landeshauptmann Arno Kompatscher, datiert vom Montag dieser Woche. Es erklärt Südtirol zum Notstandsgebiet. Zuletzt war dies im Jahr 2000 der Fall gewesen, als wochenlange Regenfälle zu zahlreichen Überschwemmungen und Vermurungen geführt hatten.
Die Unwetter, die ganz Italien heimgesucht haben, haben allein hierzulande drei Todesopfer gefordert. „Die Schäden sind verheerend“, lässt sich Forst- und Zivilschutz-Landesrat Arnold Schuler zitieren. Die Luftaufnahmen auf diesen Seiten zeigen: Die Böen von vergangener Woche haben zu noch nie dagewesenen...

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