In all dieser Diskussion rund um die Goetheschule geht es nicht nur um das leidige Thema ob Deutsch oder Italienisch, sondern auch – oder vielmehr – darum, wie unsere Gesellschaft Menschen aufnimmt, die weder zur einen noch zur anderen Landessprache gehören.
Wenn wir den sozialen Frieden nicht noch mehr aufs Spiel setzen wollen, ist es für die Politik und das Schulwesen höchst an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie eine sich verselbstständigende Subkultur eingegliedert werden kann. Bekanntlich ist es die zweite Generation von Zuwanderern, die einer Gesellschaft um die Ohren fliegt.
Christine Plieger, Oberschullehrerin, Bozen
