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„Wie eine geheime Krankheit“
In „(K)Einen Ton sagen“ sprechen vier Frauen aus Nord- und Südtirol über ihren sexuellen Missbrauch. Und wie sie ihn überlebt haben.
Andrej Werth | 30. Okt 2024 | ff 44/2024
„Ich hatte Glück, dass ich nicht daran zerbrochen bin.“ Damaris ist Betroffene einer versuchten Vergewaltigung durch einen Bekannten der Familie.

Foto: KTS Albolina

Am Ende des Films sagt Damaris einen Satz, der lange nachhallt. „Ich habe einen Mordsstolz auf mich, aber das musste ich mir mühsam erarbeiten. Ich habe mein Selbstbewusstsein wiederbekommen.“ Damaris ist Betroffene einer versuchten Vergewaltigung und eine von vier Protagonistinnen eines Dokumentarfilms über sexuellen Missbrauch in Nord- und Südtirol. Dreieinhalb Jahre hat Regisseur Georg Lembergh an diesem Film gearbeitet, der von traumatisierenden Erlebnissen, von Scham und Sprachlosigkeit erzählt, aber auch von Widerstandskraft und Würde.

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