Meine Hauswurst besteht aus verblüffend wenigen Zutaten. Dafür aber bemühe ich mich, das beste Fleisch zu bekommen, die frischesten Gewürze zu kaufen und die größte Sorgfalt bei der Herstellung walten zu lassen. Das Ergebnis ist eine Wurst, in der der Geschmack des Fleischs vielschichtig zur Geltung kommt und mir das begeisterte Lob meiner Gäste garantiert!
Zutaten
für circa 10 Würste
250 g Schweineschulter
250 g Schweinebauch, durchwachsen
500 g Rindfleisch vom Hals
15–20 g Salz
3 g Pfeffer
0,5 g Muskatnuss
1 TL Zucker
125 ml Knoblauchessenz
Schweinedarm ø 30 mm
Zubereitung: Schneiden Sie das Fleisch in längliche, wolfgerechte Stücke. Zerkleinern und vermischen Sie die trockenen Gewürze mit dem Salz. Geben Sie die Salz-Gewürz-Mischung zum Fleisch und massieren Sie die Fleischmasse für ein paar Minuten. Stellen Sie die Fleischmasse 45 Minuten in das Gefrierfach.
Faschieren Sie das Fleisch mit einer 6-mm-Lochscheibe. Schütten Sie die Knoblauchessenz zur gewolften Fleischmasse und kneten Sie das Ganze gut durch. Füllen Sie das Brät in die Därme und binden Sie diese in der gewünschten Länge ab. Lassen Sie Ihre Würste nun 2–3 Tage im Kühlschrank vakuumverpackt abliegen, damit sich der ausgewogene, runde Geschmack entwickeln kann.
Verwendung: In Südtirol wird die Hauswurst gekocht und zu Sauerkraut, Röstkartoffeln oder Knödeln serviert. Diese Wurst ist jedoch ein echter Allrounder. Ihr Brät dient auch als Grundlage für viele andere Rezepte, etwa Hamburger. Der Länge nach halbiert, eignet sie sich hervorragend zum Grillen.
Varianten: Die Hauswurst kann auch luftgetrocknet werden. Eventuell ersetzen Sie 5 g Salz durch dieselbe Menge Nitritpökelsalz. Wer es mag, gibt der Hauswurst durch kurzes Kalträuchern (3–6 h) eine zusätzliche Geschmacksnote
Konservierung: Die Hauswürste halten im Kühlschrank problemlos bis zu fünf Tage. Würste, die Sie länger aufzubewahren gedenken, sollten Sie sofort einfrieren.

