In der Regel dreht sich das Leben von Fischerinnen und Fischern um Angelpunkte: Sie werfen die Angel dort aus, wo das Wasser am ruhigsten ist. Mögen die Wasser auch ruhig sein, die Fischerseele ist es schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Genau genommen seitdem klar ist, dass es mit dem Fischfang in seiner ursprünglichen Form vorbei ist.
Es ist ein unscheinbares Ministerialdekret vom 2. April 2020, das für Bäche und Flüsse ein gänzlich neues Kapitel in Sachen Fischereiwirtschaft aufgeschlagen hat. Italienweit. Demnach darf der Fischbesatz nur mehr mit autochthonen, also...
