Zum Hauptinhalt
Farce, die zweite
Pestizidprozess
„Was soll das?“: Eine Strafanzeige sollte eine ernste Sache sein, ärgerten sich der Angeklagte Karl Bär (links) und sein Verteidiger Nicola Canestrini am Bozner Gericht.

Foto: Alexander Alber

(avg) „Es ist entweder Taktik oder aber Feigheit.“ Karl Bär wusste auch nicht so genau, was denn jetzt zu sagen wäre. Am Freitag vergangener Woche stand der nun ehemalige Agrarreferent des Vereins „Umweltinstitut München“ (und frischgekürte Bundestagsabgeordnete) abermals vor Gericht in Bozen. Die Causa „Pestizidtirol“ hätte ins Hauptverfahren gehen sollen, von den 1.370 Unterschriften, die unter eine Anzeige wegen Verleumdung der Südtiroler Landwirtschaft gesetzt worden waren, war eine einzige übrig geblieben.

Tobias Gritsch, Landwirt und ehemaliger Gemeinderat für die Südtiroler...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?