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Ei, ei, dieses Wahlgesetz!
Nicht nur in Meran erweist sich die Regierungsbildung als schier unmöglich. Die Schuld daran hat nicht der Wähler, sondern ein Wahlgesetz, das nicht zu Südtirol passt.
Vielerorts beginnen die Probleme nach der Wahl: Blick in den leeren Saal des Meraner Gemeinderats.

Foto: Alexander Alber

Das hat man davon, wenn Mehrheitswahlrecht und Verhältniswahlrecht vermischt werden: „Das ist weder Fisch noch Fleisch“, schimpfte Karl Zeller schon, als er noch im römischen Senat saß.

Nichts zu machen: Die Direktwahl des Bürgermeisters war und ist groß in Mode. Dermaßen in Mode, dass man sie nicht nur für die Städte einführte, sondern auch für die kleineren Gemeinden. Mit einem kleinen, aber weitreichenden Unterschied: In den Städten gibt es zumindest nur einen Stimmzettel; mit der Partei wird gleichzeitig auch der Bürgermeister angekreuzt, der für diese Partei oder für eine...

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