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Waldschmerz
Ein Jahr nach dem Jahrhundertsturm „Vaia“: Was uns der Windwurf lehrt und was man tun muss, um den Wald zu retten.
Markus Larcher | 30. Okt 2019 | ff 44/2019
Maschinelle Holzgewinnung ist in den Windwurfflächen Trumpf: Mobilseilkran-Anlage (mit Kippmast samt Bagger mit montiertem Prozessor) über den Resten des sogenannten Bannwaldes in Deutschnofen.

Foto: Alexander Alber

Die Sonntagsmesse schien ihren gewohnten Verlauf zu nehmen: Allgemeines Schuldbekenntnis, Kyrie („Herr, erbarme Dich!“), Gloria, Lesung, Halleluja, -Evangelium ...

Dann begann in der Pfarrkirche von Deutschnofen die Predigt – und plötzlich war niemand mehr bei der Sache. Hatte man richtig gehört? Hatte der Pfarrer in Anspielung an das katastrophale Sturmereignis namens „Vaia“ tatsächlich von einem „großen Unrecht“ gesprochen? Einem Unrecht, das Holzunternehmer reicher macht und die Bauern ärmer?, wie er sagte.

Messebesucher, die dabei waren, erzählen von verdutzten Blicken,...

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