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„Lasst es liegen“
Uniprofessor und Waldexperte Stefan Zerbe kritisiert einige Maßnahmen, die nach dem großem Sturm getroffen wurden.
Markus Larcher | 30. Okt 2019 | ff 44/2019

Foto: Alexander Alber

ff: Wie haben Sie den Sturmwind „Vaia“ im vergangenen Herbst wahrgenommen?

Stefan Zerbe: Eine Wald-Katastrophe solchen Umfanges habe ich in Mitteleuropa noch nie gesehen. Dabei hatten wir in den vergangenen Jahrzehnten europaweit durchaus einige heftige Windwürfe zu verzeichnen. „Vaia“ hat vielerorts für regelrechte Waldwüsten gesorgt. Mit dem gegenwärtigen Klimawandel werden wir uns zukünftig öfter auf solche Extremereignisse einstellen müssen. Das heißt, wir müssen uns waldwirtschaftlich, aber auch als Gesellschaft darauf vorbereiten.

Und wie tut man das?

Wir werden...

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