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Asche zu Asche
Immer mehr Menschen entscheiden sich gegen die Beerdigung und für die Einäscherung. Angesichts der Platzprobleme auf Friedhöfen ein Segen. Doch die Kirche bleibt skeptisch.
Dunja Smaoui | 30. Okt 2018 | ff 44/2018
In Mitterwald bei Meran können Menschen ihre Asche verstreuen lassen. Ob unterm Baum oder in die Luft – jeder entscheidet selbst.

Foto: Alexander Alber

Mit knarrenden Geräuschen öffnet Luca* das Tor, in dem die Reste des Toten in der Glut verbrennen. Die Hitze drängt in den kühlen Raum nach außen, wo der Leichnam des nächsten schon wartet. In Reih und Glied, wie auf einer Start- und Landebahn eines Flughafens. Arturo*, in einem warmen Pullover eingepackt, greift zu einem eisernen Schürhaken, vielleicht zwei Meter lang, schiebt ihn in den Ofen und beginnt, die übriggebliebenen Knochen auf der Fläche zu verteilen. So, dass sie nicht auf einem Haufen liegen und der Verbrennungsprozess schneller läuft. Noch ein paar Minuten, vermutet er,...

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