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Als Eva Klotz Bossi zujubelte
Einst wollte die Lega den Norden Italiens von Rom abtrennen. Jetzt ist sie an der Macht und will nichts mehr davon wissen.
September 1996: Die Lega feiert in Venedig ihren „Unabhängigkeitstag“. Inzwischen ist aus der sezessionistischen Partei eine Regierungspartei geworden.

Foto: Othmar Seehauser

Der Erfolg der Lega fällt nicht vom Himmel, er lässt sich auch nicht allein mit dem Phänomen Salvini erklären. Die Zuwendung zur Lega ist Ausdruck eines Gemütszustandes, der lange schon in den Bäuchen der Italiener, auch vieler Südtiroler, brodelt.
Ein Blick zurück zu den Ursprüngen: 17. September 1996, Venedig. Umberto Bossi, der Vater der Lega Nord, feierte an jenem Tag mit seinen Anhängern den „Independence Day“, den Unabhängigkeitstag. Die Lega, muss man wissen, kämpfte seit ihrer Gründung für die Autonomie oder – noch besser – für die Sezession Padaniens. Mit Padanien gemeint ist...

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