Südtirol hat ein gewaltiges Medienproblem. Mit dieser Feststellung beginnt ein junger Mann mit ruhiger Radiostimme ein Video, das Anfang September auf Instagram und Facebook erscheint. Es geht um die Übermacht der Athesia AG im Land, ein altbekanntes Problem. „Und genau deshalb“, sagt er am Ende des Dreiminüters, „werde ich jetzt regelmäßig Beiträge zu genau diesem Thema veröffentlichen. Kostenfrei, umfassend recherchiert und transparent.“
Eine selbstbewusste Ansage. Wer ist der Typ, fragte man sich, mit seinem neuen Kanal „Let’s talk Südtirol“? Und was wird das?
Der „Let’s Talker“...
Der neue Talker
Julian Prast will eine journalistische Lücke in den sozialen Medien füllen. Wie geht das – und geht das überhaupt?
