Was wurde nicht alles über die Wirkungen von Kaffee gesagt!“, schrieb 1924 Professor Louis Lewin (im hochreifen Alter, nach über 20.000 Selbstversuchen mit Drogen jeder Art) in sein Suchtmittelstandardwerk „Phantastica“. „Im Jahre 1697 wurde Kaffee in einer Pariser Dissertation medizinisch empfohlen, 1715 dort bewiesen, dass er das Leben kürze, 1716 von ihm gerühmt, dass er das geistige Arbeiten fördere, 1718, dass er keine Apoplexie erzeuge, später, dass er Leber und Milz entzünde, Nierenkoliken erzeuge, dem Minister Colbert den Magen ruiniert habe.“
Jedoch konnte kein...
